Unterricht analysieren

- Kleine Gruppe, große Wirkung -

Sequenzplanung

The­ma der Sequenz: Kleine Gruppe, große Wirkung — Wie ent­stand die Kirche?
Kom­pe­ten­zschw­er­punkt: Ekkle­si­olo­gie — Kirche in ihren Anfän­gen wahrnehmen


Kom­men­tar: Das Konzept der Sequenz greift aus dem Fach­lehrplan drei zu entwick­el­nde inhalts­be­zo­gene Kom­pe­ten­zen auf. Diese wer­den in einen didak­tisch sinns­tif­ten­den Zusam­men­hang gebracht. Die ent­standene Sequenz wird mit einem eige­nen Sequen­zthe­ma verse­hen. In diesem Fall enthält das Sequen­zthe­ma die Anforderungssi­t­u­a­tion für die Rah­mung der Sequenz, da von den Schü­lerin­nen und Schülern eine mit Hil­fe der fach­lichen Inputs eine eigene Antwort auf die Frage gefun­den wer­den muss. 

Lernziel der Sequenz:
Die Unter­richt­se­quenz leis­tet schw­er­punk­t­mäßig einen Beitrag zur Aus­bil­dung der Kom­pe­ten­zen Deu­tung und Beurteilung. Über­ge­ord­netes Ziel dieser Sequenz ist die Beant­wor­tung der Sequen­zfrage: Wie ent­stand die Kirche?, indem die Anfänge des Chris­ten­tums, die Beru­fungser­fahrung und Mis­sion­sreise des Paulus sowie die Sym­bole Wass­er, Brot und Wein in einem Lap­book ver­ar­beit­et und auf die Sequen­zfrage bezo­gen werden.

Prozess­be­zo­gene Kom­pe­ten­zen: Die Unter­richtsstunde leis­tet schw­er­punk­t­mäßig einen Beitrag zur Aus­bil­dung der Deutungskompetenz.

Deu­tungskom­pe­tenz:
Die SuS iden­ti­fizieren die religiöse Bedeu­tung des Wassers in den Bibel­stellen und kön­nen diese erkären.

Schw­er­punk­t­mäßig auszu­bildende inhalts­be­zo­gene Kompetenz


Kom­men­tar: Die Sequenz sieht eine Dre­it­eilung vor, die sich an den inhalts­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen des FLP ori­en­tiert und diese in einen stim­mi­gen didak­tis­chen Zusam­men­hang bringt. Die Einzel­stun­den erfüllen dann unter­schiedliche didak­tis­che Funktionen.

Die Anfänge der Kirche?
WuD: Die Anfänge des Chris­ten­tums und der Kirche darstellen.

Vom Saulus zum Paulus?
B: Damaskuser­leb­nis und Mis­sion­sreise beurteilen.

Was bedeuten Sym­bole in der Kirche?
D: Taufe und Abendmahl als zen­trale religiöse Aus­drucks­for­men deuten

Leg­ende

Verlaufsplanung der Stunde

The­ma der Stunde: Die Bedeu­tung des Wassers bei der Taufe
Lernziel der Stunde: Die SuS gelan­gen zu einem tief­er­en, lebensweltlichen Ver­ständ­nis der Taufe, indem sie alltägliche Funk­tio­nen und Bedeu­tun­gen von Wass­er anhand der Impulse wahrnehmen und darstellen und mit der religiösen Bedeu­tungsebene in der Taufe deu­tend verknüpfen, wobei sie die jew­eilige All­t­ags­be­deu­tung von Wass­er mit der entsprechen­den Bedeu­tung des Wass­er in der Taufe parallelisieren.


Kom­men­tar: Das Lernziel beschreibt den Lern­weg. Jedes Lernziel ist an einen fach­lichen Inhalt gebun­den und besitz einen Oper­a­tor. Der ver­wen­dete Oper­a­tor verdeut­licht, an welch­er Kom­pe­tenz in der Stunde gear­beit­et wird. Damit gibt er Hin­weise für die Wahl der method­is­chen Zugänge. Der Oper­a­tor ist so zu wählen, dass Lehrende und Ler­nende am Ende der Stunde ein­schätzen kön­nen, ob eine Ler­nen­twick­lung stattge­fun­den hat. Nicht immer kann eine Kom­pe­tenz inner­halb ein­er Stunde oder auch ein­er Sequenz voll­ständig entwick­elt wer­den. Aus diesem Grund arbeit­et man mit Graduierun­gen, z.B. „in Ansätzen“, „mit Hil­fen“, „Wesentlich­es“ etc. Dieses wird mit dem Attrib­ut „tief­er­en“ in diesem Beispiel geleis­tet. Das Lernziel verdeut­licht, dass der Inhalt mit Hil­fe der sym­bol­didak­tis­chen Per­spek­tive didak­tisiert wurde. 

Schlüs­selkom­pe­tenz: Die Unter­richtsstunde leis­tet einen Beitrag zur Aus­bil­dung der Sprachkom­pe­tenz, indem die SuS die Sym­bo­l­ik religiös­er Sprache iden­ti­fizieren und fachim­ma­nent kommunizieren.


Kom­men­tar: In jed­er Stunde arbeit­et man neben den fach­lichen Kom­pe­ten­zen auch an über­fach­lichen Kom­pe­ten­zen. Diese sind als Lernziel der Stunde nur dann aufzuführen, wenn sie einen wesentlichen Stel­len­wert in der Stunde ein­nehmen. Im Rah­men des Stun­denkonzepts ist dieses hier der Fall. Die Stunde dient der weit­eren Entwick­lung und Aus­bil­dung des Sym­bol­ver­ständ­niss­es der Schü­lerin­nen und Schüler.

Stundenplanung

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