Positionslinie

Mit ein­er Posi­tion­slin­ie wer­den Ein­stel­lun­gen oder Urteile räum­lich dargestellt und zum Aus­druck gebracht wer­den. Darüber hin­aus spiegelt dieser Zugang die Vielfalt und Het­ero­gen­ität von Gruppen.

 

Phase 1: Vorbereitung

Eine imag­inäre oder durch Kle­be­band markierte Boden­lin­ie bietet den Schü­lerin­nen und Schülern Ori­en­tierung, um eine Entschei­dungs­frage zu beant­worten oder eine Posi­tion zu einem bes­timmten Problen einzunehmen.

Die Enden dieser Lin­ie stellen alter­na­tive Pole (Ja — Nein oder Stimmt — Stimmt nicht) dar. Der Raum zwis­chen diesen Punk­ten entspricht abgestuften Positionen.

Phase 2: Sich positionieren

Die Schü­lerin­nen und Schüler beant­worten die Entschei­dungs­frage für sich und posi­tion­ieren­sich entsprechend auf der Linie.

Phase 3: Vielfalt wahrnehmen und die eigene Position reflektieren

Die Schü­lerin­nen und Schüler begrün­den indi­vidu­ell nach ihrer Posi­tion­ierung ihren gewählten Stan­dort und beziehen sich argu­men­ta­tiv aufeinan­der. Zu beacht­en ist dabei, dass sie ihre Posi­tion gegenüber ihren Mitschü­lerin­nen und Mitschülern erläutern und die Lehrkraft lediglich mod­erierend wirkt.

Phase 4: Fortsetzung

Im Anschluss an diese Meth­ode kann eine Pro- und Kon­tra-Diskus­sion folgen.

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